ARPKER WALDZWERGE

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05.02.2018

Ein erlebnisreicher Tag

Oder: Wie viele ErzieherInnen passen in den Wald


Heute startet das Kooperationsprojekt mit der Alice-Salomone-Schule. Einige angehende Erzieherinnen machten sich auf den Weg, um unseren Waldkindergarten kennenzulernen. Da ihre Lehrerin kurzfristig mit ihrem kranken Kind zuhause bleiben muss, springt morgens einer von uns ein, um die SchülerInnen am Bahnhof abzuholen.

Zum Morgenkreis zählen wir dann ähnlich viele Erwachsene wie Kinder, so dass wir auf der Wiese zusammen einen Stehkreis machen, bei dem sich alle einmal kurz vorstellen, auch die Kinder. Man muss sich ja schließlich kennenlernen, bevor man später ein Gespräch miteinander führt. Alle sind sehr nett und interessiert, so dass die Kinder auch bereitwillig Auskunft geben über Waldregeln, die Grenzen und wie es ihnen im Wald gefällt. Einer kleinen Gruppe wird sogar das Geheimversteck gezeigt - aber bitte niemandem weiter verraten!

Wie schnell die Zeit vergeht … Die SchülerInnen haben kaum Zeit ihre eigentliche Aufgabe zu bearbeiten, so interessant sind erst einmal alle Eindrücke drumherum. Aber in 2 Wochen kommen sie ja auch wieder. Wir freuen uns drauf, ihnen wieder unseren Wald zu zeigen und was man hier alles spielen kann.

Damit sie sich auf dem Rückweg ohne Lehrerin nicht verlaufen, bringen wir sie mit der gesamten Gruppe durch den Wald wieder in die Zivilisation zurück. Eigentlich hatten wir am Bauwagen alles stehen und liegen lassen, um nach der Rückkehr gleich weiter zu spielen. Tja, meistens kommt es doch anders als gedacht. Denn kaum sind wir wieder im Wald, fährt ein großer Laster mit Kranaufsatz an uns vorbei. Das können wir uns nicht entgehen lassen. Mit großem Interesse verfolgen wir, wie der Fahrer mit dem Kran den Anhänger ablädt. Erstaunlicherweise ist dieser nur mit einem relativ dünnen Drahtseil mit dem vorderen Teil verbunden.

Kann der so fahren, fragen wir uns und später auch den Fahrer. Er bestätigt uns, dass er so mit den Stämmen nach Fuhrberg fährt. Allerdings müsse er vorne an der Straße noch weitere Stämme aufladen. Das hatte uns so fasziniert, dass wir ihm bis ans Ende der Straße folgten. Ein kurzer Weg für einen Holzlaster, ein weiter Weg für kleine Zwergenbeine. Trotzdem holen wir ihn wieder ein, sehen aus der Entfernung wie er weitere Stämme auflädt. Als wir angekommen, ist er gerade mit Aufladen fertig. Nun muss noch die Ladung gesichert werden. Der Fahrer hat sogar noch kurz Zeit, um uns zu erklären, warum er denn hinten noch ein rotes Schild anschrauben muss und was darauf steht. Nun muss er doch wieder weiter. Schade!

Zum Glück liegt aber der Schulhof direkt auf unserem Rückweg und zum Glück ist heute noch die Schule geschlossen. Perfekt für uns! So können wir uns noch auf dem tollen Gelände austoben. So wird von einigen der Niedrigseilgarten mit Bravour durchklettert, andere rutschen zusammen an der Rutsche. Es wird gedreht bis zum Umfallen. Und an der Seilbahn bedarf es die eine oder andere Frage und Bitte an die großen Waldzwerge, denn für viele ist es alleine einfach noch zu hoch. Gut, dass die anderen so hilfsbereit sind.

So vergeht der Tag wieder viel zu schnell, aber mit viiiielen neuen Eindrücken und wir sagen „Tschüß, bis Diiiienstag!“.

 


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