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08.02.2018

Kein Schnee …

… Aber trotzdem ein Schneeberg???


Gleich morgens bekommen wir Besuch von der Stadt. Perfekt, sie sind in Sievershausen am Schreddern und können uns eine Ladung vorbei bringen. Sehr erfreut nehmen wir das Angebot an. Wann werden sie wohl kommen???

Da bleibt uns zum Glück erst einmal Zeit, um mit der Klasse 0 den Eis-Versuch anzusetzen: Unsere Frage: Was passiert mit dem Eis, wenn wir verschiedene Sachen darauf streuen???

Wir überlegen, wie das ist, wenn auf dem Gehweg Eis ist und was man da machen kann. Nun muss erst einmal der Versuchsaufbau dokumentiert werden. Hypothesen werden angestellt, was wohl passieren könnte. Dann geht´s ans Praktische: Unsere sorgfälltig vorbereiteten Eis-Schalen von gestern werden mit den verschiedenen Materialien bestreut.

Wir sehen gleich, dass sich beim Salz sofort etwas tut. Ruckzuck ist schon eine Wasserschicht entstanden. Auch beim Zucker wird bald das erste Eis zu Wasser, nur nicht ganz so stark wie beim Salz. Nun lassen wir die Materialien erst einmal eine zeitlang auf das Eis einwirken. Morgenkreis und Frühstück stehen ja auch an.

Heute ist schon Donnerstag und es ist nicht mehr lange bis zum Faschings-Montag. Also ran ans Tonpapier – wir brauchen doch noch Girlanden zum Schmücken! Und so sind nach dem Frühstück immer wieder einige Kinder im geheizten Bauwagen und schneiden, schneiden, schneiden, tackern, tackern, tackern. Das geht gar nicht so einfach! Aber gegen Ende ist doch eine ordentliche Schlange bei heraus gekommen. Super!

In der Zwischenzeit verlief draußen alles sehr harmonisch, viele achteten aufeinander, wenn jemand Unterstützung brauchte, war gleich jemand zur Stelle und manch einer wuchs sozial förmlich über sich hinaus.

Pünktlich als sich die Klasse 0 um kurz vor 12 Uhr zur Versuchsauswertung zur Werkbank begeben wollte, kam das orange Auto der Stadt in Sicht. Die Häcksel kamen!!! Da ist kein Halten mehr, alle stürmen nach vorne. In angemessenem Sicherheitsabstand sehen alle beim Abladen zu. Yeah, jetzt haben wir einen Schneeberg ohne Schnee! Wir rollen den Schneeberg hinunter, tauchen in den Berg hinein, buddeln tiefe Löcher…

Mit so einem Highlight musste die anschließende Versuchsauswertung leider etwas kürzer ausfallen als geplant. Gut, dass wir zwischendurch schon immer beobachtet haben, was passierte! Mit Salz bestreut war nur noch ein winziger Rest Eis zu finden, so stark war die Wirkung des Salzes. Es blieb fast nur noch Salzwasser übrig. Aber auch der Zucker löste das Eis, wenn auch in etwas geringerem Umfang und Tempo. Beides könnten wir also zum Streuen verwenden. Jedoch ist das Salz wesentlich billiger. Dumm nur, dass es schädlich für die Pflanzen ist.

Was bleiben denn für Alternativen??

Sand, Erde, Sägespäne tauen das Eis zwar nicht auf, aber sie machen es eindeutig weniger rutschig! Am besten funktionierte das bei dem Sand. Hier konnte man eigentlich nicht mehr mit den Fingern ausrutschen. Immer wieder verglichen wir auch mit unserer Referenz-Schale, bei dem wir nichts auf das Eis streuten. So konnten wir die einzelnen Wirkungen gut abschätzen.

Nun mussten wir aber schnell zum Berg zurück. Schlimm nur, dass die netten Stadt-Mitarbeiter so spät kamen. So war ja kaum Zeit zum Spielen geblieben. Somit wird beschlossen, dass jeder, der mag, Schaufeln und Schubkarren mitbringen kann, um morgen am Berg weiter arbeiten zu können.


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